Naturfreunde in Heslach
Zwei spannende Ausflüge durch den Stuttgarter Süden
NaturFreunde in Heslach e.V.
Quelle: NaturFreunde in Heslach e.V.
Am Freitag, 8. Mai sowie am Sonntag, 10. Mai, laden die Naturfreunde Heslach zu Erkundungen im Süden ein, bei einem Spaziergang durchs Quartier und der bekannten und beliebten Rote-Socken-Tour durch den Heslacher Wald.
Widerstand gegen Hitler & Krieg – vom Eiernest durchs „rote Heslach" zur Adlerstraße
Plätze, Häuser, Straßen und Stolpersteine erinnern an den politischen und religiösen Widerstand gegen die Nazis in der Arbeitervorstadt Heslach. In Zusammenarbeit mit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Süd möchten wir mit Euch eine Tour durch den Stadtteil machen, dabei an Menschen und den Widerstand erinnern.
Am 8. Mai – dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus – treffen wir uns für die Tour um 17 Uhr am Stolperstein für Karl Maier im Heslacher Eiernest in der Liebigstr. 35, wo im Februar 1933 das Flugblatt zum „Stuttgarter Kabelattentat" entstand. Weiter führt die Tour durch das „rote Heslach" und endet nach ca. 90 Minuten mit einem Austausch im Innenhof der Fabrik in der Mörikestraße.
Zur besseren Planung bitten wir um eine Anmeldung an kultur@fabrikheslach.de
Treffpunkt: Freitag, 8. Mai, 17 Uhr, Liebigstraße 35 mit Werner Schmidt, 0170 9069953, werner.schmidt@t-online.de
Veranstalterin: Fabrik Heslach e.V.
Auf roten Socken und blauen Strümpfen zu den schönsten Ecken im Stuttgarter Süden
Für die jugendlichen Betreuer:innen der sozialistischen Kinderorganisation „Rote Peperoni" bieten wir an diesem Sonntag eine Wanderung an, die um 11 Uhr in der Altenbergstraße 42 an den Stolpersteinen für Jenny und Eugen Grimminger (Mitglied „Weiße Rose") beginnt.
Dann geht es zunächst den sportlich anspruchsvollsten und landschaftlich reizvollsten Teil des NaturFreunde-Wegs Stuttgart-Süd („Roter-Socken-Weg") durch den Landschaftspark Wernhalde hinauf zum Haigst. Die Aussicht vom Santiago-de-Chile-Platz entschädigt für die Mühen des Aufstiegs. Hier wird auf den „Blaustrümpflerweg" des Schwäbischen Albvereins gewechselt.
Der Weg zum Waldfriedhof führt vorbei an den Degerlocher Weinbergen des Scharrenbergs zum ehemaligen Garnisonsschützenhaus auf der Dornhalde, das dank einer Initiative erhalten werden konnte. Über den Lerchenrainweg kommen wir zum Heslacher Eiernest. In der 1926 errichteten Arbeitersiedlung half man sich gegenseitig und wählte traditionell links, hier wurde auch das „Stuttgarter Kabelattentat" politisch ausgewertet, das im Februar 1933 die erste Aktion gegen den totalen Machtanspruch der Nazis nach deren Machtantritt war.
Treffpunkt: Sonntag, 10. Mai, 11 Uhr, Altenbergstraße 42 mit Werner Schmidt, 0170 9069953, werner.schmidt@t-online.de

c/o Werner Schmidt
Altenbergstr. 49
70180 Stuttgart
Telefon 0170 9 06 99 53
werner.schmidt@t-online.de
www.naturfreunde-stuttgart.de