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Stuttgart stellt Öl-Austausch-Programm vor



Quelle: EBZ

Stuttgart setzt ein Zeichen: Mit den neuen Förderrichtlinien für den Heizungsaustausch von Kohleöfen oder Öl-Kesselanlagen (ÖAP) will die Landeshauptstadt Treibhausgasemissionen reduzieren und in Sachen Energiewende mit gutem Beispiel vorangehen. Das Energieberatungszentrum Stuttgart e. V. (EBZ) unterstützt die Stadt mit seinem Know-how und bietet kostenlose Erstberatungen für Gebäudeeigentümer.


Mit den neuen Förderrichtlinien beschleunigt die Stadt den Ausstieg aus der Ölverbrennung zur Gebäudebeheizung. Gefördert wird der Austausch von alten Kohleöfen oder Öl-Kesselanlagen durch emissionsfreundliche Energieträger, also beispielsweise Gas, Umwelt- und Fernwärme. Die neuen Richtlinien kommen dabei ergänzend zum bereits seit 1998 bestehenden kommunalen Energiesparprogramm zum Einsatz.

Die Besonderheit: Erstmals sind im Zuge der neuen Richtlinien neben Wohngebäuden auch Nicht-Wohngebäude förderfähig. Ulrich König, Geschäftsführer des EBZ, erklärt: "Beim Öl-Austausch-Programm wird mit pauschalen Zuschüssen gearbeitet. Finanzielle Unterstützungen von bis zu 50.000 Euro erhalten ebenso Privatpersonen oder Eigentümergemeinschaften wie auch juristische Personen - also beispielsweise Vereine, Stiftungen oder gemeinnützige Organisationen." Dies gilt für alle Förderanträge, die seit dem 1. Januar 2018 im Amt für Liegenschaften und Wohnen eingereicht werden.


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