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Marienhospital Stuttgart

27. Stuttgarter Nasenkurs



Quelle: Marienhospital Stuttgart

Von Montag, 8. bis Samstag, 13. April finden am Marienhospital Stuttgart gleich drei große Kongresse zum
Thema Plastische Chirurgie statt. Erwartet werden mehr als 300 Ärztinnen und Ärzte aus über 50 Ländern.

Die Kongresswoche beginnt am Montag mit der Jahrestagung der RSE (Rhinoplasty Society of Europe), also der europäischen Vereinigung der Nasenchirurgen. 55 Teilnehmer aus ganz Europa haben ihr Kommen angekündigt.

Dienstag und Mittwoch findet dann der 27. Stuttgarter Nasenkurs mit 126 Teilnehmern statt. Und von
Donnerstag bis Samstag geht es beim 7. SOS-Symposium um das Thema „nicht gelungene ästhetisch-plastische Operationen“. Die 151 teilnehmenden Mediziner aus der ganzen Welt können dabei per Videoübertragung Live-Operationen international bekannter Plastischer Chirurgen mitverfolgen. Laut Veranstalterangaben ist es leider vermutlich der letzte Kurs, bei dem ausländische Ärzte im Marienhospital voroperieren können.


Die Marienhospital-Mediziner Professor Dr. Wolfgang Gubisch und Dr. Sebastian Haack gehören zu den  besten Nasenexperten weltweit. Ihre OP-Kurse, die sie auf allen Kontinenten abhalten, sind unter Fachärzten gefragt. Schon vor 27 Jahren führte Wolfgang Gubisch am Marienhospital Stuttgart zudem seinen ersten  internationalen Nasenkurs durch. In diesem Jahr erwarten er und sein Nachfolger Sebastian Haack zum  Nasenkurs 126 Teilnehmer aus 49 Ländern – von Anguilla bis Usbekistan, von Griechenland bis Saudi- Arabien.

Die stets frühzeitig ausgebuchte Veranstaltung wird vom 9. bis 10. April im Marienhospital stattfinden. Im Mittelpunkt des Kursprogramms stehen insgesamt zehn meist sehr anspruchsvolle und schwierige Liveoperationen an der Nase. „Das Besondere ist, dass wir alle zehn Operationen per Video ins Auditorium übertragen“, so Dr. Haack. Bei einem weiteren Tagesordnungspunkt werden wie in jedem Jahr wieder die Ergebnisse der Nasenoperationen gezeigt, die beim Kurs des Vorjahres durchgeführt worden waren. Vom 11. Bis 13. April geht es dann beim „7. SOS-Symposium“ ausschließlich um nicht gelungene ästhetisch-plastische Operationen an Gesicht, Nase, Brust und Bauch. International anerkannte Spezialisten werden in Vorträgen und bei Live-Operationen demonstrieren, wie man Patienten helfen kann, bei denen eine ästhetisch-plastische Operation nicht gut ausgefallen ist. Mehr als 151 Ärzte werden die Live-Operationen und Vorträge direkt im Marienhospital verfolgen. Die Veranstaltung wird zudem per Internet übertragen, sodass Ärzte aus der ganzen Welt zuschauen können.


Gegründet wurde die Abteilung im Jahr 1948, kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Anfangs wurden hier vor allem
Soldaten mit schwersten entstellenden Gesichtsverletzungen behandelt; nicht nur, um die Funktion etwa von
Nase oder Mund wiederherzustellen, sondern auch, um ihnen ein normales gesellschaftliches Leben ohne
ständiges „Angestarrtwerden“ zu ermöglichen. Heute gilt die Klinik für Plastische Gesichtschirurgie am Marienhospital als die weltweit größte ihrer Art.



 




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