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Problemzone Jakobschule

Stadt will für sauberes & sicheres Umfeld sorgen



Quelle: Stadt Stuttgart

Die Stadt Stuttgart will für Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Jakobschule ein sauberes und sicheres Umfeld schaffen. Elternvertreter hatten im Spätsommer über Spritzenfunde im Umfeld der Schule in Stuttgart-Mitte geklagt.

Daraufhin hat die Stadtverwaltung auf Initiative von Oberbürgermeister Fritz Kuhn Sofortmaßnahmen beschlossen, die den Weg zur Schule und den Aufenthalt rund um die Schule verbessern. Maßnahmen für ein gutes Umfeld wird es auch im kommenden Jahr geben, wie die Stadt am Freitag, 27. November, mitteilt. Sie reagiert damit auf einen Zeitungsbericht der Stuttgarter Zeitung, der heute von einem „Auslaufen zum Jahresende“ sprach.

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, erklärte: „Kinder sollen ungefährdet spielen können, benutzte Spritzen haben auf Spielplätze nichts verloren. Wir nehmen die Beschwerden und Anregungen der Eltern sehr ernst. Deshalb haben wir schnell und sorgfältig geprüft, was die Situation an der Schule nachhaltig verbessern kann.“

So werden seit Anfang Oktober Drogenverschmutzungen fachmännisch entfernt, das Umfeld der Schule geräumt und gereinigt, das Areal besser ausgeleuchtet und Außenanlagen videoüberwacht. Der Hausmeister überprüft regelmäßig das Schulgelände nach Spritzen. Auch die Polizei ist in diesem Bereich verstärkt präsent.
In der Nähe der Schule befindet sich die Drogenberatungshilfe „High Noon“, bei der Abhängige neben individueller Hilfe auch saubere Spritzen erhalten können.
Der Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, Werner Wölfle, sagte: „Die Träger dieser Suchthilfe kümmern sich um die Sauberkeit des Bereichs. Drogenabhängige sammeln und entsorgen vorhandenen Müll, sie werden dabei von Mitarbeitern angeleitet. Die Orte und Zeiten dafür sind genau festgelegt.“

Die Bürgermeister wiesen Aussagen von Eltern zurück, die laut Stuttgarter Zeitung eine Befristung der Maßnahmen kritisierten. Fezer wörtlich: „Wir werden Ende des Jahres Bilanz ziehen und dann entscheiden, was wir fortführen, was wir anpassen oder was wir neu machen. Darüber haben wir – anders als in einem Zeitungsbericht zu lesen war – die Eltern bereits informiert. Ich habe den Eltern versichert, dass wir für eine sichere und saubere Umgebung ihrer Kinder sorgen wollen. Zugleich habe ich aber darauf hingewiesen, dass auch im Sinne eines den Kindern angemessenen pädagogischen Konzepts die Schule und ihre Umgebung nicht komplett mit Sicherheitseinrichtungen abgeschottet und sämtlicher grüner Oasen beraubt werden sollten.“ Die Bürgermeisterin sagte den Eltern zu, sie weiterhin über die Wirksamkeit der laufenden Maßnahmen und die Möglichkeit geplanter Maßnahmen zu informieren. ---


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